Sonntag, 2. August 2015

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Nordkorea – Frankreich – Sizilien!

Nordkorea, Kuba, der Iran sind Länder, in denen keine Demokratie herrscht. In der Zeitung lesen wir immer wieder Schreckensnachrichten über Todesstrafe, religiöse Intoleranz und Versorgungsmangel.
Irgendjemand schrieb sogar ein Buch über seinen Aufenthalt in einem nordkoreanischen Arbeitslager. Er war dort geboren worden und flüchtete nach seinem Ausbruch aus dem Lager sofort weiter in die demokratische Welt. Wahrscheinlich ist die Propaganda in freien Ländern manchmal nicht besser, als in Diktaturen. Wenn er nichts anderes als das Lager gekannt haben soll, er war nämlich dort geboren worden, woher sollte er dann gewusst haben, dass er nach seinem Ausbruch auch gleich das Land verlassen muss, um in ein demokratisches zu gelangen, um dort sein Buch zu schreiben. Diese Geschichte klingt für meine Ohren zu phantastisch.
Zur Zeit des kommunistischen Regimes erschienen Bilder und Dokumentarfilme über den Ostblock in Westdeutschland oft verdunkelt grau. Technisch war das auch schon damals überhaupt kein Problem mehr. Wahrscheinlich wollte man dadurch den Eindruck vermitteln, dass sogar die Sonne dort weniger scheint.
Und wenn man mit chinesischen Kleinwarenhändlern und Restaurantbesitzern, oder mit iranischen Studenten an westlichen Universitäten über die politische Situation in ihren Ländern spricht, machen diese überhaupt nicht den Eindruck, als seien sie in ihrem Land so unglücklich.
Woher kann man als normaler Kleinbürger des „freien Westens“ wirklich objektive Informationen bekommen? Und haben die Leute nichts aus der Geschichte und Hitlers Propaganda gelernt?
Aber Hunger und Versorgungsmangel gibt es in allen Entwicklungsländern, und wenn sie Peck haben, ist dies oft noch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen verbunden, die von binnenländischen und ausländischen Machtgruppen geschürt werden.
Jetzt könnte natürlich die Frage gestellt werden, warum sich die Leute in diesen Ländern nicht zusammentun, um eine Gesellschaft mit mehr Gleichberechtigung zu schaffen. Wie ist es möglich, dass einige Länder, wie Frankreich, Holland, England, Polen, U.S.A. immer wieder Revolutionen führen und andere, wie Russland, Ungarn, Sizilien sich immer wieder nach einem starken Mann oder System sehnen, das ihnen jeden Tag sagt, was sie zu tun haben.
Europa betrachtet scheint es zwei herausragende Mentalitäten zu geben: die eine, bei der es bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu Streiks und Unruhen, wenn nicht zu Revolutionen, kommt, und die andere, bei der das Volk zu schwierigen Zeiten immer unterwürfiger wird. So werden in Sizilien eine Maffia und in Ungarn zu Beispiel die neofaschistischen Rechtsgerichteten wie Orbán immer stärker. Horthy war Faschist und wer ihn ehrt ist Neofaschist!

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